Happybrush: endlich eine vegane elektrische Zahnbürste

„Höm. Zahnbürste halt. Ist ja kein Fleisch dran. Ihr Veganer*innen wieder, ey!“
Sowas habe ich viel zu oft gehört. Was an Zahnbürsten normalerweise nicht vegan ist und warum die Happybrush aus München endlich eine tolle, vegane Alternative ist, hier geht es weiter!

 

So sieht das gute Stück in meiner Hand aus. Meine Happybrush ist logischerweise schwarz! Gleich noch ein Pluspunkt, ich finde sie total hübsch. Es gibt sie aber ebenfalls in weiss, inklusive der Aufsteckbürsten.

Okay, das Geräusch ist sehr gewöhnungsbedürftig und mein Mann hört es durch zwei Wände. Am Anfang war die Bürste sehr unangenehm, die Schallvibration kitzelte mich total und ich habe relfexartig auf die Bürste gebissen. Beim dritten Mal putzen wurde mir dann von der Vibration so übel, dass ich mich übergeben musste. Ja wirklich, ich bin total empfindlich und sämtliche meiner e-Zahnbürsten sind rasch in den Müll gewandert, weil sie meine Migräne triggerten. Immerhin das ist nicht passiert…

Gemäss den AGB lässt sich die Bürste 100 Tage zurücksenden, falls man damit nicht zufrieden ist. Ganz ehrlich, ich habe mir das nach drei Tagen überlegt, migräneanfallfrei aber doch relativ frustriert. Dennoch habe ich weitergemacht und nun, nach rund zwei Wochen, ist alles in Ordnung. Mich kitzelt nichts mehr, mir wird nicht übel und meinem Kopf geht es so gut wie mit Handzahnbürste!

Die Happybrush braucht etwas Eingewöhnungszeit, durchzuhalten lohnt sich in meinen Augen aber wirklich. Zuvor habe ich mit sehr weichen Handzahnbürsten von Aldi (Schweiz) geputzt. Warum das und warum ich euch nach wie vor dringend von veganen Ökohandmodellen wie Hydrophil oder Ecobamboo abrate, steht auch in meinem letzten Zahnpflegeartikel. Kurz gesagt sind die Griffe nicht ergonomisch geformt, die Bürste an sich gibt durch das Holz nicht auf Druck nach, die Köpfe sind ebenfalls nicht ergonomisch geformt, die einzelnen Borsten zu scharfkantig und das Material unhygienisch, Holz kann nicht innerhalb von 12h komplett durchtrocknen.

Herkömmliche Supermarktzahnbürsten sind meist nicht vegan, mir war bisher aber meine Zahngesundheit wichtiger und ich habe daher von Zahnärzten empfohlene Handzahnbürsten gekauft. DM hat das Problem und warum die Eigenmarke Dontodent nicht vegan ist, folgendermassen erklärt (ihr findet im Netz auch noch ausführlichere Erklärungen):

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Screenshot von Facebook

Solche Aussagen motivieren mich wahnsinnig, eine vegane und zahnfreundliche Alternative zu finden! Deswegen habe ich elektrischen Zahnbürsten überhaupt noch eine Chance gegeben. Was mich auch freut, ist die Esofreiheit von Happybrush. Die zur Bürste gehörende Zahncreme ist ebenfalls durchdacht und enthält 1450 ppm Fluorid, also die ideale Dosis für gesunde Erwachsenenzähne. So viel zu meinem Testurteil, hier noch alle wichtigen Fakten und Informationen rund um die Happybrush!

 

Bestellen könnt ihr die Bürsten direkt auf happybrush! Das Starterset kostet 69,95 € und beinhaltet die Bürste, die Ladestation, eine Tube Zahnpasta und einen Ersatzkopf. Mit dem Code HAPPYGRAM habe ich 10 € Rabatt bekommen.

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Die mitgelieferte Ladestation war seit dem ersten Laden nicht in Gebrauch. Ich verwende die Bürste seit gut zwei Wochen und der Akku hält noch immer! Das macht die Happybrush richtig einzigartig und auch auf längeren Reisen muss das Kabel nicht mit. Wenn doch, ist es sehr klein, leicht und handlich.

Die Aufsteckbürsten kosten im Dreierpack 7,50 €. 2,50 € pro Kopf ist wirklich sehr fair! Was mir nebst der Form und der Qualität super gefällt, ist der Wechselindikator. Die türkisfarbenen Borsten werden mit der Zeit nämlich weiss und zeigen an, dass ein neuer Kopf her muss. Ich habe mir direkt zum Starterseit eine Packung mit drei weiteren Aufsteckbürsten mitbestellt.

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Die Bürste selber hat drei Funktionen: Normal und sensitive als Putzmodus und eine Polierfunktion. Durch drücken auf dem Powerknopf kommt ihr eine Stufe weiter, ihr sehr das ebenfalls im Video.

Praktischerweise unterbricht die Vibration immer kurz, wenn die nächste Partie geputzt werden muss. Nach zwei Minuten schaltet sich die Bürste automatisch aus.

Anbei noch mehr Bilder und einige Seiten aus der beigelegten Broschüre, eine Gebrauchsanleitung liegt dem Set natürlich ebenfalls bei.

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Screenshot von happybrush.de

Und? Habt ihr sie schon getestet und mögt sie ebenfalls?schwa

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2 Gedanken zu “Happybrush: endlich eine vegane elektrische Zahnbürste

  1. Witzig; ich arbeite auch gerade an einem Artikel zum Thema Öko-Zahnbürsten und muss zugeben, dass ich dabei schon einiges gelernt habe, das ich bisher nicht wusste. Dass diese nicht vegan sein können, war mir allerdings nicht klar.
    Ich benutze noch immer eine Handbürste. Bei mir setzt der Würg-Reflex immer super-schnell ein und mit elektrischen Zahnbürsten bin bisher aufgrund der Geräusche und des Gefühls überhaupt nicht klar gekommen. Ich kann Dich also gut verstehen. Aber so ein bisschen reizt sie mich jetzt schon.
    Toller Artikel zum Natriumflourid übrigens!

  2. Liebe Ivy, vielen Dank für Deinen Testbericht! Das hört sich alles sehr, sehr gut an! Zur Zeit habe ich eine elektrische Zahnbürste von Philips, die eigentlich die selben Funktionen hat. Sollte sie also dem Geist aufgeben, werde ich auf jeden Fall zur veganen Alternative wechseln!!

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